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Wir müssen mal reden.....über teure Bioprodukte und das Wegschmeißen von Lebensmittel!

Wie ihr ja wisst, hatte mich ein schlimmer grippaler Infekt aus dem Verkehr gezogen. Die ersten Tage wollte ich nur schlafen, Geist und Körper auf Standby schalten.
Aber als es mir dann besser ging, wollte mein Hirn nicht länger in diesem Modus verharren und natürlich kamen so Gedanken auf, wie: Warum hat`s dich jetzt erwischt? oder: Jetzt lernt man die Gesundheit wieder schätzen! und so weiter......
Solche Fragen bringen einen natürlich nicht weiter und nach einem Bad im Selbstmitleid (hat mich ja sonst keiner bemitleidet ;o) )  hab ich mich mal wieder mit einem meiner Lieblingsthemen, der Ernährung beschäftigt. Ich weiß gar nicht, wie viele Vorträge ich mir über vollwertige Pflanzenkost angehört habe. Das meiste war mir bekannt, da ich mich seit fast einem Jahr intensiv mit vegetarischer und veganer Ernährung beschäftige. Und doch hat mir diese Auffrischung sehr gut getan. Vor allem wurde mir wieder bewusst, dass Gemüse aus dem Supermarkt nicht gleichzusetzen ist mit gesunder Ernährung. Fakt ist: bei jedem Lebensmittel musst du dich heute leider immer fragen: Wo kommt es her? Mittlerweile ist wohl jedem klar, dass Fleisch aus Massentierhaltung nicht mehr als "Lebensmittel" bezeichnet werden kann. Todesangsthormone, Medikamentenrückstände und eine unwürdige, respektlose Tierhaltung kann keine LEBENsmittel hervorbringen.
Aber mittlerweile macht diese ganze Profitgier der Konzerne/Lebensmittelhersteller und die Geiz-ist-geil-Mentalität der Verbraucher vor keinem Bereich mehr halt. Vielleicht haben einige von euch vor einigen Jahren den Bericht im Fernsehen gesehen, wie Paprika aus Spanien  angebaut werden.  Riesige Plantagen aus Folientunnel sieht man in der Provinz Almeria, in denen größtenteils Einwanderer aus Nordafrika arbeiten und in regelrechten Slums neben den Plantagen hausen. Den ganzen Tag sind sie damit beschäftigt, Pflanzenschutzmittel zu versprühen, teilweise ohne Atemschutz. Mit fast 30 Jahren sind diese Menschen gesundheitlich am Ende..........außerdem geben die Böden dort nichts mehr her, so daß massenweise Kunstdünger zum Einsatz kommt und wir bekommen diese wunderschön aussehenden Paprika in netter Plastikfolie im Supermarkt zum Kauf angeboten. Verseucht mit Pflanzenschutzmittel etc!
Man sieht`s halt nicht! Und die Paprika war jetzt nur als EIN Beispiel gewählt.



Also habe ich bei meinem nächsten Einkauf wieder auf Bio Produkte geachtet. Mein absoluter Favorit sind Demeter Produkte. Allerdings lebe ich in einer Kleinstadt und unser Bio Sortiment ist begrenzt. Den Bioprodukten von gewissen Billig Discountern trau ich nicht so recht. Denn leider gibt es mittlerweile so viele Trittbrettfahrer und nicht immer ist Bio drin, wo Bio drauf steht.
Auch ärgert es mich, dass oftmals beim Discounter Bioprodukte in umweltschädlichem Plastik eingeschweisst sind.
Ich war also im Geschäft meines Vertrauens, in dem es relativ viel Demeter Produkte gibt und alles lose in Körben liegt, aber wenn du mehr als 1 Stück Gemüse haben willst, musst du es in diese hauchdünnen Plastiktüten stecken (kopfklatsch). Ja, es ärgert mich waaaaahnsinnig, dieses Plastik!
Ich wünsche mir in meiner Stadt ein "Ohne-Verpackung-Kaufhaus", wie es sie in anderen Städten gibt. Ich wäre Stammkunde - Ehrenwort!
An der Kasse wurde mir mal wieder klar, warum viele Konsumenten auf Bio verzichten. Es ist einfach oftmals sauteuer!!! Bei einigen Produkten zahlt man nur ein paar Cent mehr, bei anderen kann es auch schon mal ein Euro oder mehr Preisunterschied sein. Ja, tut mir auch weh im Geldbeutel, aber dafür bekommen meine Familie und ich eben wenig bis gar nicht belastete Lebensmittel auf den Tisch.
Und dann fiel sie mit wieder ein - die Gutscheinkarte in meiner Küche!!!!


Also bin ich auf die Homepage von etepetete-bio.de gegangen und habe mich durch die übersichtlichen Seiten gelesen. Ich hatte schon früher von den Gemüserettern gehört, mich aber nicht weiters mit ihnen beschäftigt.
Bis zu 40% einer Ernte wird weggeschmissen, weil sie nicht dem Schönheitsideal entspricht und somit nicht in den Laden darf. Das muss man sich mal bildlich vorstellen. Bei uns werden bergeweise Bio Lebensmittel weggeschmissen oder landen in Biogasanlagen und auf der Welt verhungern Menschen!!!!!
Erklär mal einer abgemagerten Mutter mit einem Kind auf dem Arm, das im Sterben liegt, weil es nichts zu Essen hat, dass wir Lebensmittel wegschmeißen, weil sie nicht so schön aussehen oder nicht die richtige Größe haben.
Aber so lange wir Verbraucher auf genormtes Gemüse und Obst zurück greifen und die Launen und Verspieltheit der Natur nicht akzeptieren, die oftmals kreative und witzige Gemüseformen hervorbringt, wird sich nichts ändern. Das Argument "da kann man als Einzelner eh nichts machen" ist für mich eine billige Ausrede von Menschen, die sich lieber gar nicht mit dem Thema beschäftigen.
Aber wir MÜSSEN uns mit dem Thema beschäftigen und je mehr wir werden, die sich nichts vorschreiben lassen, was in den Verkauf darf und was nicht, je mehr können wir bewirken.
Auch wenn wir die Verantwortlichen nicht persönlich sprechen können, so gibt es doch einiges, was jeder in seinem Umfeld tun kann. Wir können in unserer Familie anfangen, unseren Freundeskreis bei passender Gelegenheit ansprechen, in den Schulen Aufklärungsarbeit leisten. Aber bitte nicht auf die Tour: Was????? Du isst kein Bio? Weisst du nicht, dass........ - ich denke, ihr wisst, was ich meine ;o)

Jetzt kam mir der Gutschein gerade recht und ich wollte die Bio Gemüsebox ausprobieren. Man kann zwischen 3 Boxen wählen:
Retterbox Classic
Retterbox Familie
Obstbox L

Ich habe mich für die Retterbox Familie entschieden, für € 27,90, abzüglich 10 € Gutschein kostete mich der Spaß also erstmal nur € 17,90.
Die Boxen kommen immer freitags an. Und man kann wählen, in welchem Turnus man die Box haben will, nach 2 erhaltenen Lieferungen jederzeit kündbar!







Gestern kam die Box an! Eine ganze Kiste voll gerettetem Bio Gemüse. Und wer jetzt jetzt Gemüse erwartet hat, dass kurz vor der Verwendung als Biotonnen-Inhalt steht, hat sich geirrt.
Was war drin?

1,5 Kartoffeln
3 richtig große Karotten
2 Zucchini
2 Kohlrabi
3 Stück Fenchel
1 große rote Paprika
2 Pastinaken
3 Avocado
2 Gemüsezwiebeln
3 Zitronen
1 Gurke
1 Butternutkürbis



Dies alles wäre vernichtet worden!



 Eine Hand voll Vitamin C! In dieser Jahreszeit genau richtig, wobei ja die rote Paprika, die sich ebenfalls im Paket befand, wesentlich mehr Vitamin C enthält!!!!



Ideal für eine leckere Gemüsesuppe!



Eine Rezeptkarte befindet sich ebenfalls in jeder Box. Einige Zutaten muss man entweder dazukaufen oder hat sie aber meist vorrätig.
Diesmal gab es das Rezept: gebackene Avocado mit Reis und Kichererbsen.




Und so sieht`s aus, wenn man die Box öffnet!


Also für mich und meine Familie eine ideale Lösung.
Ich habe frisches Bio Gemüse ohne Plastikverpackung.
Ich kann es mir vor die Haustüre liefern lassen.
Einiges kann man einfrieren und sich somit einen kleinen Vorrat anlegen.
Und, ganz wichtig, dieses Gemüse wird gegessen und nicht weggeschmissen.
Wer einen eigenen Garten hat, weiß, was alles nötig ist, damit das Gemüse vom Garten / Gewächshaus auf dem Tisch landen kann. Wir sollten wieder mehr Respekt vor der Arbeit anderer Menschen haben, die uns mit guten Lebensmitteln versorgen.

Und wenn ihr die Box auch mal ausprobieren wollt, dann gebt bei eurer Bestellung den Code:
VEGANHERO
ein. Auf meiner Karte steht nämlich: Du kannst diesen Code auch an deine Freunde weitergeben.

Ihr bekommt 10 € bei der ersten Box geschenkt.

Die Classic Box gibt`s schon für 19,90 regulär, die anderen beiden Boxen Familie und Obst, jeweils für 27,90 € regulär. Von dem Preis werden euch dann 10 € abgezogen, Portokosten gibt`s keine.
Eine Box müsst ihr dann noch regulär kaufen und wenn das Konzept euch nicht überzeugt, könnt ihr jederzeit kündigen.

So, ich werde mich jetzt mal ans`s Gemüseschnippeln machen. Vor allem freu ich mich auf die Pastinaken. Das gibt ein ganz feines Süppchen. Das Rezept findet ihr hier:
Warm-um`s-Herz-Süppchen

Jetzt wünsche ich euch ein zauberhaftes Wochenende und würde mich freuen, wenn sich der ein oder andere mal wieder Gedanken um sein Essen macht und wo es her kommt.

Liebste Grüße,
Dani

P.S. ich muss hier bestimmt auf "Werbung" hinweisen, was ich hiermit tue, auch wenn etepetete nicht weiß, dass ich euch meine Retterbox hier präsentiert habe. Der Artikel heute enthält einfach meine persönliche Meinung!

Warum ich meine Mikrowelle rausgeschmissen habe!

Ja, ich koche gern! Aber ich gebe zu, am liebsten sind mir Rezepte, die einfach nachzukochen sind, für die man keine exotischen Zutaten braucht, die schlimmsten Fall über 7 Ecken nach Deutschland eingeflogen werden müssen und dann dementsprechend teuer sind und ihr Nährstoffgehalt dadurch ziemlich niedrig ist. Um so manche nicht heimischen Produkte komme ich natürlich nicht herum, aber ich versuche, so viele heimische, saisonale, regionale Produkte zu verwenden, wie es mir möglich ist.


Seit diesem Jahr habe ich mit meinem Vater den ersten Versuch gestartet, einen kleinen Gemüsegarten anzulegen. Natürlich mussten als erstes Tomaten hinein. Für mich ist gerade bei der Tomate der Geschmacksunterschied sooooo gravierend. Was uns im Supermarkt teilweise als Tomate angeboten wird, ist schon fast unverschämt. Aber wir als Verbraucher sind da sicher nicht ganz unschuldig. Wie oft höre ich in meinem Umfeld " ....ist halt kostengünstig" Diese "Geiz ist Geil"-Mentalität ist nicht meine. Ich prangere hier nicht Menschen an, die den Cent dreimal rumdrehen müssen und nicht wissen, wie sie alles bestreiten müssen. Ich kann nur die Menschen nicht verstehen, die sich einfach keine Gedanken machen wollen, woher ihre Nahrung stammt und ob sie noch die Bezeichnung Nahrungsmittel verdient.
In unserem kleinen Gärtchen wird jetzt der Kohlrabi geerntet. Was für ein Geschmackserlebnis, in so ein frisch geschältes, knackiges Stück hineinzubeißen. Oder einen frischen Kohlrabi-Möhren-Salat daraus zu machen. So bleiben auch noch alle Vitamine und Nährstoffe erhalten.


Wenn ich koche, dann am liebsten mit Oma´s alten Gusstöpfen. Als ich noch Fleisch gegessen habe, gab es keinen geeigneteren Topf für einen Schmorbraten für mich, als den uralten gusseisernen Bräter.
Heute verwende ich ihn für andere Gerichte. Irgendwie bin ich auf dem Weg "back to the roots"
Ich zweifle immer mehr daran, dass der sogenannte Fortschritt auch immer einer ist. Ja, ich habe einen Thermomix-Verschnitt, aber ist er nicht auch ein Spiegelbild unserer Zeit? Alles muss schnell gehen. Nur mit dem Thermomix zu kochen, ist für mich keine Option. Und meinen Kindern möchte ich mitgeben, wie man richtig kocht. Wie man Zwiebeln, Lauch etc. schneidet. Wie Marmelade gekocht wird und das es eben Arbeit macht, wenn man etwas essen möchte, das den Körper ernährt.
Und außerdem macht gemeinsames kochen erst so richtig Spaß!



In unserem Geschäft kommen oft Dinge aus längst vergangenen Zeiten an. Verbeulte Alumilckkannen, Zinkwannen, Waschbretter, alte Töpfe.....



 Fotoalben, mit verblichenen Fotografien die Frauen beim gemeinsamen Krauthobeln zeigen oder beim Brotbacken im Dorfbackhaus.






Manchmal wünsche ich mir eine Zeitmaschine um diese Zeit selber zu erleben. Vielleicht nur für eine Woche, denn so, wie die Menschen auf den alten Fotografien einen enormen Kulturschock bekämen, würden sie in unsere Zeit katapultiert werden, so hätte ich ihn wohl auch. Und sicher würde mir einiges an modernen Errungenschaften fehlen.

Aber zurück zum kochen. Ich möchte meine Nahrung so schonend wie möglich zubereiten
und ich koche lieber mit Kräutern als mit starken Gewürzen, die oft den Eigengeschmack der Nahrungsmittel überlagern.





Kochen ohne frische Kräuter ist für mich fast unvorstellbar. Im Winter muss man notgedrungen auf getrocknete zurück greifen. Aber auch da gibt es qualitativ richtig gute!

Und was hat das jetzt alles mit meiner Mikrowelle zu tun?
Vor einigen Wochen habe ich eine Abhandlung über die Mikrowelle gelesen. (Im Rahmen meiner Ausbildung als Ernährungsberaterin) und ehrlich gesagt, bin ich fast vom Hocker gefallen.
Unsere Mikrowelle wurde oft zum Aufwärmen von Resten genutzt, oder zum Schmelzen von Butter, Kokosöl etc. für Backrezepte.
Meiner Mutter war die Mikrowelle von jeher suspekt, so bin ich ohne dieses Gerät in der Küche aufgewachsen.
Erschreckend fand ich den Bericht über einen Vorfall 1991 in Tulsa, Oklahoma, wo einer Patientin eine Blutkonserve verabreicht wurde, die in der Mikrowelle erwärmt wurde (was allerdings nicht üblich ist). Dieser kurze Vorgang reichte aus, das Blut so zu verändern, dass die Patientin starb und es zu einem Gerichtsverfahren kam.


Überall kann man nachlesen, dass Muttermilch auf keinen Fall in der Mikrowelle erhitzt werden darf, da Enzyme und Antikörper zerstört werden.
Wenn also bei der Muttermilch solche Veränderungen nachgewiesen wurden, sollte man dann nicht auch vorsichtig bei anderen Nahrungsmitteln sein?
Was passiert eigentlich beim Erwärmen in der Mikrowelle?
Es entsteht ein hochfrequentes Wechselstromfeld, dass die Moleküle in der Nahrung bis zu 5 Millarden mal hin- und her springen lässt. Dieser Vorgang verändert die Moleküle dermaßen, dass der Körper sie nicht mehr erkennt.
Nach dem zweiten Weltkrieg machten russische Wissenschaftler, vor allem am Radiotechnologischen Institut in Klinsk, Versuche mit Mikrowellenherden.
Das Forschungsteam kam zu erschreckenden Ergebnissen.
Hier nur zwei:
Bei Erwärmung von Fleisch für den menschlichen Verzehr wird d-Nitrosodiethanolamin erzeugt, ein bekannter krebserregender Wirkstoff.
Verzehr von Mikrowellen erwärmten Lebensmittel führt zu einem erhöhten Krebszellenanteil im Blut.
In der Sowjetunion wurde die Mikrowelle 1976 aufgrund der Forschungsergebnisse verboten, die den Schaden an den Lebensmitteln aufdeckten. Später wurde das Verbot wieder aufgehoben.
In den 80`er Jahren führte der Schweizer Biologe Dr. Hans Ulrich Hertel  als erster klinische Studien durch über die Auswirkung von Nahrungsmitteln, die durch Mikrowellen erhitzt wurden, auf  menschliches Blut und die Physiologie des menschlichen Körpers. Aufgrund seiner Studien begann er bestimmte Prozesse in der Lebensmittelverarbeitung in Frage zu stellen und wurde von seinem Arbeitgeber gefeuert, dem größten weltweit agierenden Lebensmittelkonzern der Schweiz.
Zur gleichen Zeit erschien in der 19. Ausgabe des Journal Franz Weber das Ergebnis einer Studie zum selben Thema. In der Mikrowelle aufgetaute Lebensmittel oder gekochte oder erhitzte, verändern sich. Die Nahrungsmittelmoleküle werden krebserregend. Pflanzenalkaloide, wie sie in Gemüse vorkommen, werden karzinogen. Aminosäuren in Milch und Zerealien ebenfalls. Das gleiche passiert mit Glucosiden und Galactosiden.
Per Gerichtsbeschluss wurde Dr. Hertel und Dr. Blanc übrigens verboten, darüber weiter zu berichten. Der Schweizer Händlerverband für Haushalts- und Insudtrie-Elektogeräte  war dafür verantwortlich. Wegen Eingriff in den freien Handel wurde er verurteilt. 1998 hebte der  Europäische Gerichtshof für Menschenrechte das Urteil von 1993 wieder auf, da es das Recht Dr. Hertels verletze.
Ich könnte hier noch viel mehr schreiben, von Versuchen mit mikrowellen erwärmten Wasser und Auswirkung auf das Keimen von Saatgut, aber ich belasse es jetzt mal dabei.
Ich wollte euch nur mal aufzeigen, was man vom Hersteller und Verkäufer mit Sicherheit nicht gesagt bekommt. Ich bin ohne Mikrowelle aufgewachsen und kann mich nicht erinnern, dass wir uns irgend ein gerät gewünscht hätten, das das Essen etc schneller erwärmt. Topf und Herd reichten vollkommen aus. Meine Familie und ich sind jetzt auch da wieder gelandet, bei einem Leben ohne Mikrowelle.


Back to the Roots, in der Küche!

Liebste Grüße,
Dani



Mein liebstes Anti-Aging Mittel, das auch du zuhause hast!

Letztens kam meine Tochter nach Hause, warf einen Blick auf den Küchentisch, wo die Post liegt und sagte mit einem Blick auf ein geöffnetes Paket: "Machst du jetzt eine Sammlung auf?"
"Ne, aber ich habe echt vergessen, dass ich schon einige habe" antworte ich etwas verlegen.
Schließlich sage ich den Kindern ja immer, dass sie nicht allen Blödsinn kaufen sollen, den sie gerade sehen. Und jetzt habe ich durch eine App auf meinem Handy, mit der man mal mehr, mal weniger wundervolle Dinge von weit her kaufen kann, die Anzahl unserer Trinkflaschen erhöht (lach).
Aber eigentlich sind es gar nicht soooo viele, nur so um die 15....also eigentlich sind es 5 Flaschen, die noch 10 Freunde haben, ja so hört es sich besser an.
Hier seht ihr 11 Freunde ;o)




Angefangen hat alles damit, dass ich endlich den Entschluß gefasst habe, täglich zwischen 1,5 und 2 Liter Wasser am Tag zu trinken.
Bis dato war ich ein Wassertrinkmuffel, ein Wesen, das hier auf der Erde leider sehr häufig anzutreffen ist. 
Ja klar, man hört überall, wie wichtig trinken ist, aber da sind sofort die kleinen Stimmen in deinem Kopf "das schaffst du eh nicht" "wie, ich soll nur reines Wasser trinken?" "Bis jetzt ging`s doch auch so" "ich bin doch so vergesslich, ich kann nicht auch noch an`s trinken denken".

Vor 5 Monaten habe ich ein sehr interessantes Buch in die Hände bekommen, in dem es um`s Wasser ging.



Wie wir alle wissen, besteht der Mensch aus 50-80% aus Wasser. Das Neugeborene liegt bei bis zu 82%, beim alten Menschen kann der Anteil bis zu 50% runter gehen.
Dann nehm ich jetzt einfach mal für mich 65% Wasseranteil.
Das ist ganz schön viel. Unser Blutplasma besteht um die 90% aus Wasser. Und wenn Blut zu dick ist, wissen wir, kann das sehr gefährlich werden!
Eigentlich ist Wasser ja ein wirklich schönes Element. Ich denke gerade an das Baden im Meer, sich von den Wellen tragen zu lassen oder sich die Füße in einem kalten Gebirgsbach nach einem langen Aufstieg zu kühlen.
Händewaschen nach der Gartenbarbeit kann ein Genuß sein.

Oder denken wir an die schönen Seiten des Regens. Ja, ich weiß, dieses Jahr hätten die Sommerferien wirklich trockener ausfallen können, lässt sich aber nicht mehr ändern (siehe letzten Post ;o))
Ich liebe es, nach einem Sommerregen durch den Wald zu gehen. Er riecht auf einmal ganz anders, sehr intensiv.



Der modrig hölzerne Geruch des Waldbodens nach einem Regen ist ganz anders, als bei einem Spaziergang während der Sommerhitze. Auch die Farben sind danach viel intensiver, das Grün leuchtet einen nur so an.

In den letzten Tagen hatten wir hier Frühnebel. Diese leichten Nebelschwaden haben die Landschaft ganz geheimnisvoll aussehen lassen. Ich gehöre zu den Frühaufstehern, weil ich diese Ruhe, diesen Frieden um mich soooo genieße. Und wenn am Horizont der Himmel hell wird und die aufgehende Sonne ankündigt, dann ist das Glücksgefühl pur für mich.



Diese Zeit nutze ich für meine Atemübungen. Wusstet ihr, dass die Lungen der meisten Menschen im unteren Teil "nicht sauber" sind? Ich drück das mal jetzt ganz Laienhaft aus. Aber wir atmen zu flach, zu hoch und am Tag sind wir dann noch den ganzen Abgasen ausgesetzt. Die Lungenspitzen werden nicht richtig belüftet, was auf Dauer logischerweise nicht gut ist. 
Wenn ich morgens die Hunde auf `s Gelände lasse und wir so eine herrliche Luft haben, wie ihr oben auf dem Bild sehen könnt, atme ich ca. 30 bis 40 mal ganz tief durch die Nase ein und auf "ffffff" aus. Das verlängert das Ausatmen. 
Diese Übung ist sozusagen die Dusche für die Lunge. Sie ist kinderleicht und gibt einem schon am Anfang des Tages das Gefühl, etwas Gutes für sich getan zu haben.
Natürlich sollte euer Nachbar kein Kohlekraftwerk sein oder euer Balkon nicht an die Autobahn angrenzen (grins).
Bei der Ermittlung des biologischen Alters wird auch die Lungenfunktion gemessen. Noch ein Grund mehr, ein bisschen auf seine Atmung und Lunge zu achten.
Reine, feuchte Luft befeuchtet die Nasenschleimhäute und hilft damit, Viren und Bakterien zu bekämpfen.

Danach geht`s ab unter die Dusche. In der Nacht reinigt sich der Körper u. a. durch schwitzen und scheidet die Giftstoffe auch über die Haut aus.
Heißes duschen öffnet die Poren. 




Danach benutze ich am liebsten eine ganz reine Seife, z.B. reine Olivenölseife aus Frankreich.
Heiß abspülen und danach dusche ich mich kalt ab, ähnlich nach Kneipp. Immer mit dem rechten Bein anfangen, dann linkes. Danach die Arme in der gleichen Reihenfolge. Dann Rücken und Vorderseite.
Wechselduschen sind auch eine hervorragende Sache. Dabei wechselt man die heißen Duschphasen mit den kalten 2 x ab.
Das puscht das Immunsysten, ist ein hervorragendes Anti-Cellulite-Mittel, entknittert das Dekolleté und strafft das Bindegewebe am ganzen Körper.

Und nun kommen wir wieder zur inneren Anwendung durch trinken.



Durch das Buch angeregt, trinke ich morgens nach dem Aufstehen sofort ein Glas Wasser und gebe die Menge in eine App (Water Time pro) ein, damit ich einen genauen Überblick habe, ob ich auch auf meine 1,5 Liter komme. Man kann sein Tagesziel individuell einstellen und wird erinnert, wann es Zeit wird, etwas Wasser zu trinken. Für mich ein großes Hilfsmittel.
Auch die Kinder wurden liebevoll dazu verdonnert, morgens 1 Glas Wasser zu trinken. Meine Tochter hat mit stillem Wasser zum Glück kein Problem, sie mag kein Wasser mit Kohlensäure. Ich habe mir auch stilles Wasser angewöhnt. Früher musste Wasser für mich ziemlich sprudelig sein, heute nicht mehr. Infused Water ist eine tolle Abwechslung und da kommt meine Flaschensammlung wieder ins Spiel.




Angefangen hat alles mit der linken Trinkflasche. Die hat eine Skala in 50 ml Schritten und es passt 1 Liter rein. Außerdem hat sie ein Fruchtsieb für Infused Water. Ebenso die rechte, da passen aber nur 500 ml rein. Wie ihr unschwer erkenn könnt, liebe ich den Minzgeschmack. Frische Minze aus dem Garten in die Flasche, Wasser drauf ( ich nehme gefiltertes Leitungswasser) fertig. Auch meine  Tochter liebt diese Art von Wasser. Oft nehme ich auch ätherische Öle.
Morgens mache ich mir eine 1 Liter Flasche mit 1 oder 2 Tropfen ätherischem Zitronenöl fertig und trinke diese bis 14 Uhr. Dann gibt es die 2 Flasche mit ätherischem Pfefferminzöl bis zum Abend. Kurmäßig eine Woche angewendet reinigt das eure Zellen. Aber bitte auf die Qualität achten. Am besten ätherische Öle in der Apotheke kaufen und sich bestätigen lassen, dass sie innerlich angewendet werden können.
Wasser trinken hilft auch noch beim Abnehmen. Die ganzen Schlackenstoffe werden herausgespült und man hat weniger Appetit, da wir oftmals denken, wir hätten Hunger, dabei sind wir nur durstig.
Ausreichend vor dem Schlafengehen getrunken, hilft der Leber und den Nieren die Entgiftung reibungslos durchzuführen. 
Ebenso hat Wasser eine enorme Auswirkung auf die Verdauung. Unmittelbar vor und zu dem Essen sollte nicht getrunken werden, auch nach dem Essen sollten die Magensäfte durch Trinken nicht verdünnt werden. Dadurch bleibt das Essen nicht so lange im Magen und man fühlt sich nicht so voll. Wer an Verstopfung leidet, wird nach einiger Zeit eine deutliche Verbesserung spüren.
Ein innerlich reiner Körper spiegelt sich auch äußerlich wieder. Die Haut wird praller, dadurch verschwinden kleine Fältchen. Das gesamte Erscheinungsbild der Haut ist reiner und strahlender.
Es gibt noch gaaaaanz viele Gründe, warum wir ausreichend Wasser trinken sollten, aber für heute reicht es erstmal.
Ach ja, falls ihr fragt, warum Wasser und kein Saft, Softdrink etc. Ganz einfach. Reines Wasser versorgt den Körper und reinigt ihn, alles andere muss erst verdaut werden. Wasser nicht.
Probiert es mal aus. Fangt mal an, mehr reines Wasser zu trinken. Nach 3 Wochen hat der Körper sich schon richtig daran gewöhnt und verlangt danach.
Für heute verabschiede ich mich und wünsche euch allen eine gute Nacht.



Liebste Grüße,

Dani

P.S. Meine Kunststoffflaschen sind alle BPA free, darauf achte ich sehr. Und die Metallflaschen halten im Sommer kaltes Wasser schön kühl.

PPS: Wenn ihr euch fragt, warum ich so viele Flaschen habe:
Mittlerweile sind die überall im Einsatz. Im Auto, in der Handtasche, am Arbeitsplatz, in der Schule....
Kann sein, dass die Sammlung doch noch wächst (lach)

LAVENDEL - EIN TAUSENDSASSA UNTER DEN HEILPFLANZEN

Heute möchte ich euch eine meiner Lieblingspflanzen vorstellen, den Lavendel.
Bei Lavendel fällt mir sofort die Provence ein, mit ihren unzähligen Lavendelfeldern.


Wart ihr mal dort? Ich war 1986 dort, aber jedes mal, wenn ich den Duft von Lavendel einatme, sehe ich wieder diese Bilder vor meinem inneren Auge.
Passiert es euch auch, dass ihr einen Duft einatmet und sofort kommen euch passende Bilder in den Sinn?
Wisst ihr, woher das kommt?
Ich mach`s mal kurz um euch mit dem komplexen Vorgang des Riechens nicht zu überfordern oder zu langweilen.


Atmet man einen bestimmten Duft ein, so gelangen die Duftmoleküle direkt in das limbische System unseres Gehirns. Und dieses ist mit Gehirnregionen verbunden, die für Gedächtnis, Atmung, Blutdruck, Hormonhaushalt, Herzfrequenz und Stress zuständig sind.
Atmet ihr zum Beispiel Brandgeruch ein, habt ihr sicher sofort Feuer vor Augen und euer Herzschlag und Blutdruck schießen in die Höhe. Das ist ja auch gut so, damit werden wir vor Gefahren gewarnt.
Aber hier möchte ich euch lieber etwas über die wunderbare Lavendelpflanze berichten und ihren einzigartigen Duft.


Was wir riechen, ist das ätherische Öl
Es gibt nicht nur DEN Lavendel, sondern viele Lavendelunterarten, die sich in den Hauptinhaltsstoffen unterscheiden und damit auch in ihrer Wirkung und in ihrem Duft.
Das hochwertigste ätherische Öl wird aus dem "Lavendel extra" und dem "Lavendel fein" gewonnen.
Je höher der Estergehalt, je höher die Güte. 
Je höher die Gebirgslage, je höher der Estergehalt.
Lavendel extra wächst in Lagen zwischen 900 m und 1800 m. Dieser wilde Berglavendel kann nur per Hand geerntet werden. Aber sein Wirkungsspektrum ist einzigartig:
beruhigend, schlaffördernd, ausgleichend, entzündungshemmend, antibakteriell, antimykotisch, hautregenerierend, herzstärkend, stark krampfkösend, schmerzlindern.
Sein Duft ist kräftig und herb



"Lavendel fein" ist der eigentlich klassische Lavendel, den wir auch von den wirklich hochwertigen ätherischen Lavendelölen kennen. Er wächst in tieferen Lagen, zwischen 700 m und 900 m. 
Sein Wirkungsspektrum ist ähnlich:
beruhigend, entspannend, angstlösend, entzündungshemmend, schmerzlindernd (Kopfschmerzen), antibakteriell, antiviral, antimykotisch und er ist sehr hautfreundlich.
Sein Duft ist eher fein, sagt ja auch schon sein Name.


Dann kennen wir noch den Speiklavendel (ihm fehlen die beruhigenden Wirkstoffe) und den Schopflavendel, beide mit einem kampferartigen Duft und 
Lavandin, einem Hybridlavendel. Dies ist eine Kreuzung aus "Lavendel fein" und "Speiklavendel". Lavandin hat die höchste Ölausbeute. Dieser Lavendel ist deutlich größer, als der wilde Berglavendel

Hier nochmal die bewährten Anwendungsbereiche von Lavendel extra und Lavendel fein, wie wir sie aus der Aromatherapie kennen:

Vorbeugung und Behandlung von Erkältungskrankheiten.
Mittelohrentzündung
Fieber
Keuchhusten
Nervenentzündungen
erhöhter Blutdruck
Durchblutungsstörungen
Bauchkrämpfe, nervöse Magenschmerzen
Hautjucken
Insektenabwehr
Wunden, Verbrennungen, Sonnenbrand
Narbenpflege
Wundliegen (Dekubitus) Prophylaxe
Bestrahlungsprophylaxe und Nachsorge
Stomapflege (künstlicher Darmausgang)
Gürtelrose, Windpocken
Pilzerkrankungen

Gicht
Menstruationsbeschwerden
Blasenentzündung
Geburtsvorbereitung, Geburt
Wochenfluss
Brustdrüsenentzündung
nervös bedingte Muskelverspannungen
Schlafstörungen, auch bei Kindern
depressive Verstimmungen, Ängste

(Ruth von Braunschweig und Monika Werner , ätherische Öle)

Lavendel ist das ätherische Öl mit dem größten Wirkungsspektrum.
Meiner Meinung nach, sollte es in keinem Haushalt fehlen.
Ich habe immer ein Fläschchen in der Küche, denn es ist für mich das beste Mittel, gegen Verbrennungen. Und mir passiert das leider öfters, dass ich an ein heißes Blech oder Topf fasse.



Nun ist aber nicht jedes ätherische (Lavendel)Öl auch wirklich empfehlenswert.
Das hochwertigste ätherische Öl, wie es in der seriösen Aromatheraphie Anwendung findet, hat einen therapeutischen Grad. Diese Öle enthalten zu 100 % das reine ätherische Öl einer Pflanze und hier kann man sicher sein, dass sie auch ihre Wirkung entfalten.
Leider werden viele Öle gestreckt um mehr Gewinn zu machen. Bei Lavendel finden wir leider häufig eine Streckung durch synthetische Ester. Hochwertige Öle findet man nur im höheren Preisniveau. Ein 100 % reines ätherisches Lavendelöl gibt es nicht für 5 Euro. Mein Lavendelöl therapeutischen grades kostet im Einzelhandel etwas über 
30 Euro.
Ich verwende nur noch die Öle therapeutischen grades von Young Living. Sie haben mich wirklich überzeugt und ich habe mit ihnen die besten Ergebnisse für mich erzielt. Zuerst hat mich der Preis abgeschreckt und ich habe mich gefragt, ob es nicht andere Öle auch tun. Nach vielen Experimenten bin ich für mich zu dem Ergebnis gekommen, dass die anderen Öle an diese Qualität nicht herankommen. Dies hat mit Anbau, Ernte und Herstellungsverfahren zu tun.
Betonen möchte ich allerdings, dass sich mein Bericht über den Anwendungsbereich und Wirksamkeit von Lavendel und ätherischem Lavendelöl nicht auf das Öl von Young Living bezieht, sondern generell auf die Lavendelpflanze.
Ich mache hier keine Aussage, dass das Young Living Öl alles therapiert.
Synthetisch hergestellte Öle wie Lavendel Parfumöl, sind mit Vorsicht zu genießen, sie können Schaden anrichten, lieber Finger weg!!!







Und wie kann man nun Lavendel anwenden?

Ich bevorzuge die Inhalation. So kann man sich einen Tropfen Lavendelöl auf die Handinnenfläche tropfen, mit den Fingern der anderen Hand leicht verreiben und mit tiefen Atemzügen langsam einatmen. Vor dem Schlafengehen entspannt es wunderbar oder auch zu empfehlen, wenn es im Büro mal wieder hektisch wird.
Ebenso kann die Inhaltion bei Bronchitis wohltuend wirken.

Sicher kennt ihr die Duftlampen, die mit einem Teelicht das Wasser in einer darüber liegenden Schale erwärmen und somit das Duftöl "verduftet".
Dies ist für die hochwertigen Öle leider nicht zu empfehlen, weil durch die Wärme viele Wirkstoffe "verbrennen" und wirkungslos werden, eventuell sogar Kopfschmerzen bewirken können.
Hochwertige Öle vernebelt man in einem Kaltdiffuser.


Hier seht ihr meine beiden. Man hebt den Deckel ab, befüllt die Schale mit Wasser und gibt bis zu 5 Tropfen das ätherische Öl seiner Wahl dazu. Deckel wieder aufsetzen, Timer stellen, evtl. Farbe wählen oder Farbwechsel programmieren und schon breiten sich die vollen Wirkstoffe im Raum aus. Zusätzlich wird die Luft auch befeuchtet, was unseren Schleimhäuten zugute kommt.
Kaltdiffuser könnt ihr u.a. schon günstig bei Amazon bekommen.
Eine ganz tolle Idee ist auch der USB Stick für`s Auto, von Young Living. Meiner ist mit Grapefruit befüllt. Das macht meinen Geist wach und hebt die Stimmung.



Sicher kennt ihr die Lavendelduftsäckchen. Mich haben sie immer an meine Oma erinnert und da ich mich alles andere als alt fühlte in meiner Jugend, wollte ich diese Säckchen nicht in meinem Kleiderschrank haben.
Das hat sich bis heute auch nicht geändert, aber Lavendelsäckchen kann man auch anders verwenden.
Als Raumerfrischer im Bad oder der Garderobe, wenn Sohnemann seine dampfenden Fußballschuhe gerade ausgezogen hat. Ebenso kann man solche Säckchen auch direkt in die Schuhe geben, wie ihr oben gelesen habt, wirkt Lavendel antibakteriell. Ich beträufel die Säckchen mit den Lavendelblüten gerne mit zusätzlichem ätherischen Öl.



Dann gibt es noch die ganz klassische Variante als Tee.
Am Abend getrunken wirkt der Tee entspannend und schlaffördernd. Aber achtet darauf, dass es sich nicht um Speiklavendel handelt, sondern Lavendel fein oder extra.


Und natürlich kann man Lavendel auch für die Schönheit nutzen. Ätherische Öle sind nicht wasserlöslich, müssen also immer einen Emulgator haben, wenn man sie zum Beispiel als Badezusatz nehmen möchte. ich nehme gerne ein mildes Olivenöl oder Sahne (die gibt es auch vegan ;o)
Ein zwei Tropfen in die Bodylotion geben und sich damit einreiben. Schon hat man etwas wunderbares für die Haut getan. 
Auch ein entspannendes Massageöl für Geist und Körper lässt sich mit Lavendelöl herstellen.



Ich hoffe, ich konnte euch vermitteln, wie sehr ich diese Pflanze schätze und liebe. 


Heute Morgen habe ich meinem Lavendel im Garten einige Blüten geklaut und in eine silberne, alte Teekanne gestellt.
Eine Teekanne kann eine sehr schöne Alternative zu einer herkömmlichen Vase sein.



Sie steht nun im Flur auf meiner weißen Kommode und der Lavendel begrüßt jeden, der ins Haus kommt mit seinem wunderbaren Duft. Wenn der Duft nachlässt, braucht man nur etwas an den Blättern und Stielen zu reiben und schon kann man ihn wieder riechen.
Meinen kleinen Lavendelstrauß schicke ich zu Friday-Flowerday

Ich wünsche euch allen ein entspanntes Wochenende und schicke euch wie immer
liebste Grüße,

Dani

P.S. Falls ihr Fragen zu Ölen habt, die ich verwende, könnt ihr mich gerne anschreiben.


Schnelle Mittel gegen Stress

Stress ist in aller Munde. Es vergeht kaum ein Tag, an dem wir nicht gestresst sind. Die Gründe sind so verschieden, wir wir Menschen verschieden sind. Für die eine bedeutet Kindergeburtstag Stress hoch drei, für die andere ist es das Highlight im Jahr. Für den einen ist der 8 Stunden Tag im Büro purer Stress. Da ist der cholerische Chef, die arrogante Kollegin, der Kettenraucher am Schreibtisch neben an. Der andere arbeitet bei Wind und Wetter draußen und geht in seinem Beruf so auf, dass er nicht merkt wie die Zeit vergeht. Die Ursachen, warum wir uns gestresst fühlen sind individuell, aber die Auswirkungen spüren wir alle mehr oder weniger gleich. Das können Spannungskopfschmerzen sein, Antriebsschwäche, Herzrasen, hoher Blutdruck, beschleunigter Atem, Schlafprobleme, Gereiztheit, Konzentrationsschwäche, Angst bis hin zu Panikattacken und Burnout.
Damit es nicht zu den schlimmen Folgen des Stresses kommt, sollte man auf seinen Körper hören und frühzeitig gegensteuern.
Ich möchte euch meine Lieblings Quickies gegen Stress im Alltag zeigen.
Ich gebe es zu, ich bin ein Nasenmensch und reagiere sehr schnell auf Gerüche. Schon vor vielen Jahren habe ich mich mit der Aromatheraphie beschäftigt und ätherische Öle faszinieren mich bis heute. Sie sind kleine wertvolle Wunderwerke aus der Natur.
Ätherische Öle gelangen durch die Nase direkt in das limbische System unseres Gehirns. Dieser Teil des Gehirns regelt alles was mit Hormonen und Neurotransmitter (Dopamin, Adrenalin, Noradrenalin) zu tun hat. Und bei Stress fällt uns ja auch gleich Adrenalin ein.
Oft hat man im Alltag keine Gelegenheit eine Duftlampe anzuzünden, also muss eine praktische Lösung her.
Ich habe mir eine Kette gekauft mit einem Anhänger in den man eine Stoffkugel legt, die man vorher mit ätherischen Ölen oder fertigen Mischungen beträufelt. So steigen die Öle permanent in die Nase und entfalten die gewünschte Wirkung.
Wir ihr wisst, geht es bei mir gerade sehr turbulent zu und so habe ich mich für die Mischung "Anti Stress" von Taomed entschieden. Durch den Anteil an Limone und Citrone ist dieser Duft erfrischen und fruchtig. Auch die Düfte von Primavera kann ich nur empfehlen.



Bei der Aromatheraphie kommt es darauf an dass ihr wirklich 100% naturreine Öle verwendet, am besten aus biologischem Anbau. Künstliche Parfümöle sind äußerst bedenklich. Billige Öle gibt es schon für ein paar Euros im Fünferpack. Bitte tut das eurer Gesundheit nicht an. Kopfschmerzen und Übelkeit sind häufige Nebenwirkungen.
Man kann die ätherischen Öle auch in einen Roll-on umfüllen und bei Bedarf auf Handgelenk und Schläfen oder Nacken auftragen.


Die Natur hat noch mehr zu bieten, zum Beispiel getrocknete Kräuter die wir alle gerne als Tee zu uns nehmen. gerade wenn es draußen kalt und grau ist. Ich trinke über den Tag verteilt den Bachblütentee. Bio-Roibuschtee mit wertvollen Biokräutern und Beeren so wie Bachblüten Esszenzen.



Wenn ich weiß, der Tag wird stressig, starte ich morgens mit einer heißen Tasse Tee. Mittags nach dem Essen ist er eine ideale kleine Auszeit. Auf die Couch gesetzt, Augen zu und entspannen bevor die Kids aus der Schule geholt werden müssen die 10 km entfernt ist.
Abends vor dem Schlafengehen wirkt dieser Tee beruhigend und fördert das Einschlafen. 
Die Rescue-Mischung von Bach ist mein ständiger Handtaschen Begleiter. Äußerst praktisch, da man sich nicht immer gerade einen Tee zubereiten kann.

Mein nächster Tipp hat wieder mit der Nase zu tun. Ich verbinde Gerüche sehr oft mit Ereignissen. Frischer Kaffee erinnert mich an meine Urlaube als Kind bei meiner Verwandschaft in Bayern. Meine Eltern haben nie Kaffee getrunken und so kannte ich den Duft nur von dort. Wenn ich als Kind mit meiner Mutter an den Eduscho oder Tchibo Läden vorbei kam und dort waberte der Duft frisch gemahlenen Kaffees in meine Nase fühlte ich mich sofort zurück versetzt in die Berge. Das war herrlich. Genau so geht es mir mit dem Duft einer frisch gemähten Wiese oder wenn das Heu auf dem Feld gewendet wird. Das kommen Urlaubserinnerungen hoch.
Nun sind das aber keine Düfte, die man mal eben so mitnehmen kann. Aber das gleiche passiert mir auch mit Parfüm. Einige Düfte verbinde ich mit wundervollen Ereignissen wie meiner Hochzeit, Urlaub, Erinnerung an die beste Freundin die einen bestimmten Duft empfohlen hat usw. Und so trage ich oftmals bewusst ein Parfüm auf, das mich an schöne Zeiten erinnert und mich träumen und die Zeit vergessen lässt.....



Mein nächster Tipp kommt wieder aus der Natur! Blumen!!
Wartet nicht, bis euch der Göttergatte, die Kinder oder der Sonstwer Blumen schenkt. Schenkt sie euch selbst und wenn es nötig ist im Überfluss. Stellt in jedes Zimmer in dem ihr euch oft aufhaltet einen farbenfrohen Blumenstrauß oder wählt einfach eure Lieblingsfarbe. Es ist erwiesen, das Pflanzen und Blumen positiv auf uns wirken. Unser Zuhause sollte der Ort sein, zu dem wir zu jeder Tages- und Nachtzeit gerne zurückkehren. Es sollte unser "Nest" sein in dem wir uns geborgen und pudelwohl fühlen. Mir machen zur Zeit meine Tulpen sehr viel Freude.



Tulpen sind typische Frühlingsblumen und wecken die Hoffnung, dass der Winter bald geht. Also keine Chance mehr für den Winterblues.





Als nächstes kann ich euch empfehlen wenn es einfach mal zu viel wird, ab ins Bett. Wer sagt, dass du erst noch die Tagesschau sehen musst, den Wetterbericht oder die Spülmaschine noch ausgeräumt werden muss. Wenn es nicht mehr geht und dir dein Körper signalisiert: ich brauche jetzt einfach Ruhe!!!! Dann geh ins Bett und sag dem Rest der Familie, dass sie dich erst morgen wieder sehen.
Wenn ich nicht gleich schlafen kann, höre ich mir ein Hörbuch an, das ist erholsamer als selber zu lesen. An anderen Tagen lese ich auch gerne. Aber an "jetzt geht nix mehr Abenden" lasse ich mir auch sehr gerne vorlesen.
Eine Wärmflasche an den Füßen fördert das Einschlafen, wir Frauen haben ja immer kalte Füße und wer kann schon mit kalten Füßen einschlafen? Ich nicht!





Wer gar nicht Einschlafen kann, für den habe ich noch ein altes Hausmittel auf das schon meine Oma geschwört hat.
Man kann es innerlich und äußerlich anwenden:
Klosterfrau Melissengeist!
Ja, ich höre da einige Lachen :o))


Aber probiert es einfach mal aus! Wir sind nämlich schon wieder bei den ätherischen Ölen, bei genau 13.
Da es sich um ein Konzentrat mit hohem Alkoholgehalt handelt darf man es nur verdünnt innerlich anwenden.
Auch wenn die Verführung an so einem "bad Day" groß ist, die Kräuterchen als unverdünntes Schnäpschen zu konsumieren. Das ist nicht empfehlenswert ;o)
Unverdünnt auf Schläfen und Stirn angewendet kann es aber beruhigend wirken. Klosterfrau Melissengeist wirkt auf Kopf, Herz, Magen und Nervensystem und aktiviert die Selbstheilungskräfte. Auch bei grippalen Infekten zu empfehlen, die grassieren ja gerade in ganz Deutschland.
Und wie ihr auf dem Foto sehen könnt, es gibt auch ein Buch über die Entstehungsgeschichte von Klosterfrau Melissengeist: Schwester Melisse

Mein letzter Tipp ist der einfachste:

Schokolade!



Schokolade ist Nervennahrung, sagt man!
Ob das wirklich stimmt und wie viel man davon essen muss, damit die Wirkung einsetzt, weiß ich nicht 100%. Die Meinungen gehen auseinander. Jedenfalls steckt im Kakao Tryptophan. Das benötigt der Körper um das Glückshormon Serotonin zu bilden. Sinkt der Serotoninspiegel bekommen wir oft Gelüste auf Schokolde. 
Also Mädels, habt immer einen kleinen Notvorrat eurer Lieblingsschokolade, Praline etc. im Haus. Man kann nie wissen........

So, nun kennt ihr meine kleinen Anti-Stresshelferlein.
Wer dauernd unter Stress steht sollte sich wirklich Gedanken über sein Zeitmanagement machen. Der Tag hat nur 24 Stunden!! Aber das birgt Material für einen anderen Post.

ich wünsche euch eine stressfreie Woche und schicke euch
liebste Grüße,

Dani

P.S. Das war keine Werbung, ich arbeite mit keinen Firmen zusammen. Alles hier Geschriebene ist meine persönliche Meinung





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